Zwischen zwei Atemzügen...

Fundsachen

Ich habe beschlossen zu gehen. So schnell wie möglich. So konsequent & so lang wie möglich. Diese Stadt tut mir nicht gut. Nicht mehr. Ich frage mich, hat sie es jemals? Worte meiner Mutti schießen mir durch den Kopf - "es begann mit dem Eintritt in diese Stadt". Dann wird es wohl Zeit zu gehen. Seit April sind meine Sachen gepackt. Es wird kein Neuanfang - dafür ist es reichlich zu spät. Es ist vielmehr das verlangen nach einem eigenen zuhaus, nach Schutz und nach Ruhe - alles finde bzw. fand ich nicht.

"Ich habe mit Löwen kämpfen müssen. Nur weil ich nicht siegreich war heisst das aber nicht, dass ich nicht brüllen kann."


14.9.08 17:27

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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(14.9.08 18:13)
Was eine Stadt ausmacht, sind die Menschen, die darin wohnen. Schau dir genau an, was für Menschen das waren, die dir nicht gut taten und versuche in deiner neuen Stadt Abstand von dieser Art Menschen zu halten. Sonst könntest du schnell wieder die gleichen Sorgen haben.
Vielleicht warst du nicht siegreich, aber verloren hast du auch nicht wirklich. Gewonnen hast du immerhin an Erfahrung.
Ich wünsche dir alles, alles Gute für deine nächste Runde im Ring des Lebens.


egal (22.9.08 15:09)
Es sind nicht die Menschen einer Stadt, die dir nicht gut tun. Du bist selbst an allem schuld. Die die dir helfen wollten, hast du enttäuscht, auf die falschen Freunde hast du gehört und bist auf die schiefe Bahn gekommen. Du solltest dich in ärztliche Behandlung geben.


Astrid (22.9.08 20:48)
@ egal
Selten ist man allein an allem "schuld". Es sind oft viele Umstände, die dazu führen, dass etwas nicht in die richtige Richtung läuft. Dann fällt man Entscheidungen, die sich gut anfühlen, sich aber im Nachhinein als Fehler entpuppen. Oft kommt dann eins zum anderen und es wird immer schlimmer statt besser. Schwer ist es dann aus dem Teufelskreis auszusteigen und den besseren Weg wieder zu finden. Dann professionelle Hilfe zu suchen, ist aber sicher nicht das Schlechteste.


egal (23.9.08 10:59)
@ Astrid
es bringt nichts den Problemen davonzulaufen, irgendwann, egal wo, holen diese dich wieder ein. Besser ist es sich diesen an dem Ort zu stellen, wo sie aufgetaucht sind.
Glaube mir, das professionelle Hilfe dann oftmals Wunder bewirken. Nur so kommt man aus dem "Teufelskreis" wieder heraus. Voraussetzung ist allerdings, dass man das auch will.
Ich glaube, der Typ zerfleischt sich in Selbstmitleid!

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