Zwischen zwei Atemzügen...

Liebe Wohlhabende...

...ja derzeit leide ich wirklich synchron mit euch. Eure Renditen an den Börsen in aller Welt schwinden wie einst mein Selbstbewusstsein dahin. Das System kränkelt - ihr kränkelt. Ohne das ihr euch euren Zustand erklären könnt gehts gehörig den Berg hinab. Tag fü Tag, immer ein Stückchen tiefer. Tja, obwohl ihr in den wenigsten Fällen dafür verantwortlich zu machen seit muss sich das fürchterlich anfühlen, so derart zu versagen, dass sich gleich das halbe Bundeskabinett mit eurem dasein beschäftigen muss. Kann es sein das es gar nicht so unmöglich ist, die Kontrolle über einst fest geglaubtes zu verlieren?!? Auch wenn ich es nicht habe, ich bürge rein statistisch gesehen gern mit 6000 € für eure durch Gier enstandene mißliche Lage. Lasst euch von euren Frauen oder Männern das Köpfchen streicheln und lecker Leberpastetchen reichen, es schmeckt doch so gut zu russischer Krabbelbrühe. Ich mag euch liebenswerte Volksschädlinge. Werdet recht bald gesund...

 

3 Kommentare 16.10.08 12:03, kommentieren

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Auslöschen per Knopfdruck.

YASNI, xing, gayromeo studi-vz und wie sie nicht alle heissen sind Vergangenheit. Meine Vergangenheit. Wenn es doch in diesem Leben auch so einfach wäre - auf Knopfdruck löschst du einfach alles was unliebsam, unerträglich oder meinetwegen unangenehm-peinlich geworden ist. Nicht zuletzt vielleicht, weil ich zu diesem Geburtstag unauffindbar sein will. Jetzt gilt es Server, Handy und Briefkasten in Kleinteile zu zerhacken, Ausweis in 2 Teile schneiden und aus dem Bewusstsein streichen, dass man es wieder nicht geschafft hat. Dazu Rotwein, Musik aus früheren Tagen und Ibuprofen 800 gegen alle Schmerzen im Rippenbereich, die einen so ereilen.


42 Kommentare 29.9.08 19:58, kommentieren

Fundsachen

Ich habe beschlossen zu gehen. So schnell wie möglich. So konsequent & so lang wie möglich. Diese Stadt tut mir nicht gut. Nicht mehr. Ich frage mich, hat sie es jemals? Worte meiner Mutti schießen mir durch den Kopf - "es begann mit dem Eintritt in diese Stadt". Dann wird es wohl Zeit zu gehen. Seit April sind meine Sachen gepackt. Es wird kein Neuanfang - dafür ist es reichlich zu spät. Es ist vielmehr das verlangen nach einem eigenen zuhaus, nach Schutz und nach Ruhe - alles finde bzw. fand ich nicht.

"Ich habe mit Löwen kämpfen müssen. Nur weil ich nicht siegreich war heisst das aber nicht, dass ich nicht brüllen kann."


5 Kommentare 14.9.08 17:27, kommentieren